Funktionen

Zahlreich und aktuell


Seit seinem ersten Release 2015 entwickelt sich der eHealth Connector ständig weiter. Der Kern bleibt stabil, immer wieder wartet die Programmier-Schnittstelle jedoch mit neuen, qualitätsgeprüften Erweiterungen und Aktualisierungen auf. Sie ist gleichzeitig in Java und .Net verfügbar.


IHE-Anwendungen

IHE – Integrating the Healthcare Enterprise – ist eine weltweite Initiative für mehr Interoperabilität im Gesundheitswesen. Der eHealth Connector realisiert zahlreiche IHE-Transaktionen: Beispielsweise Dokumente in einer Gemeinschaft ablegen oder dort abrufen (IHE XDS), Nutzer authentifizieren und autorisieren (IHE XUA) oder Austauschformate für normierte Dokumenteninhalte (IHE Inhaltsprofile).


Umgang mit dem Standard HL7 CDA

CDA – Clinical Document Architecture – ist ein internationaler, verbreiteter Standard für den Austausch und die Speicherung von medizinischen Dokumenten. Der Umgang mit solchen Dokumenten wird durch den Connector mehrfach vereinfacht: Durch Übertragung, Erstellung vor Versand, Verarbeitung nach Empfang, Validierung, Einbetten von PDF oder Konvertierung von CDA zu PDF/A.


Austauschformate

Nicht nur die beispielsweise in der Schweiz gesetzlich geregelten Austauschformate eMedikation, eLaborbefund und eImpfdossier sind im eHealth Connector vorhanden, sondern auch weitere eingesetzte Dokumente. Dadurch vereinfacht sich die (De-)Serialisierung. Kontributionen zu Austauschformaten in anderen Ländern sind im eHealth Connector willkommen.


Anschluss an nationale Patientendossiers

Für die Einführung von eHealth Plattformen wie beispielsweise das elektronische Patientendossier (EPD) in der Schweiz, ist die Anbindung von Primärsystemen essentiell. Der eHealth Connector ist dabei eine wichtige Unterstützung für IT-Fachleute. So kann er als Komponente produktiv eingesetzt werden. Und wenn auf andere Adapter zurückgegriffen wird, liefert der eHealth Connector nützliche Hinweise zu Architektur und Umsetzung oder er kann als Testkomponente verwendet werden. Die Elemente in der Schweizerischen EPD-Landschaft, welche der eHealth Connector derzeit unterstützt, sind auf dieser Grafik ersichtlich (jeweils mit dem eHealth Connector Logo gekennzeichnet).


Nationale Präzisierungen

Sowohl für den Inhalts- als auch den Kommunikationsbereich stehen generische, internationale Module zur Verfügung, die gemäss nationalen Vorgaben weiter präzisiert werden können. Die generischen sowie die länderspezifischen Module sind als eigenständige Pakete selektiv verwendbar.


Hilfestellungen für Neulinge

Auch für Neulinge in der Welt der eHealth-Standards ist die Programmierschnittstelle einfach zu verwenden. Für alle Funktionalitäten gibt es Demo-Applikationen in Java und .Net, ausserdem stehen ausführliche Beschreibungen im Wiki zur Verfügung.


Offener Quellcode

Die Komplexität der implementierten Standards ist zwar im Connector so gekapselt, dass für die Anwendung der Schnittstelle keine vertieften Kenntnisse notwendig sind. Aber sie ist jederzeit voll zugänglich. Sie können sich also auch einfach durch einen Blick in den offenen Quellcode inspirieren lassen.

 

Mitmachen und beitragen

Fehlt eine Funktion? Fehler gefunden? Melden Sie sich in der Googlegruppe «ehc-implementors» oder erstellen Sie ein Ticket. Und noch besser: Tragen Sie selbst zur weiteren Entwicklung des eHealth Connectors bei und ermöglichen Sie damit mehr Interoperabilität im Gesundheitswesen.


Umgang mit dem Standard HL7 FHIR

HL7 FHIR ist in aller Munde und bietet zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten. Kontributionen zu HL7 FHIR, welche national verabschiedeten oder international akzeptierten Implementierungsleitfäden entsprechen, sind im eHealth Connector willkommen.